[nobelio-gallery]

Luxusvillen, Luxusautos, Luxusyachten, Luxusuhren, Luxusurlaub, Luxushotels, Luxusschmuck, Luxuskleidung, das Wort Luxus wird immer wieder im Zusammenhang mit materiellen Dingen gebraucht. Doch was genau ist eigentlich Luxus? Wagen wir eine Definition.

Luxus – für jeden etwas anderes

Wer gönnt sich nicht gerne etwas Luxus? Für jeden hat dieser Begriff eine andere Bedeutung. Luxus hängt stark von kulturellen Standards sowie der sozialen Stellung des Individuums ab. Grundsätzlich steht Luxus für alles, was man zum Überleben eigentlich nicht unbedingt benötigt. Allerdings ist Luxus nicht nur mit materiellen Werten in Verbindung zu bringen. Für den einen ist Luxus bereits das Gläschen Wein nach einem stressigen Arbeitstag. Ein heißes Bad einlassen und einfach entspannen, so definiert sich das Luxusempfinden des anderen. Vielleicht ist es auch großer Luxus, einfach Zeit mit der Familie verbringen zu können. In den Augen der finanziell Benachteiligten, ist allein ein Dach über dem Kopf, oder eine warme Mahlzeit ein enormer Luxus. Im Gegensatz dazu finden einige den wahren Luxus, welcher der Seele gutes tut und den man nicht erkaufen kann, in Liebe und im Glück.

Luxus bedeutet in unserer Gesellschaft Wohlstand. Oder anders gesagt, etwas das man nicht hat, aber gerne hätte. Das kann ein großes Haus oder ein teures Auto sein. Vereinfacht gesagt kommt es darauf an, aus wessen Sicht Luxus beschrieben wird. Die Definition ist nicht ganz einfach, da Luxus für jeden einen anderen Stellenwert hat. Wagt man eine Definition, so ist Luxus gleichzusetzen mit „Erstrebenswerter Überfluss“.

Luxus als Erfolgs- und Statussymbol

Luxus in seiner materiellen Ausprägung, das ist der Versuch sich vom normalen bzw. als Standard der Gesellschaft empfundenen abzuheben. Dies kann in Form von exklusiven Wertgegenständen geschehen. Sie gelten als Statussymbol und veranschaulichen den finanziellen Erfolg des Besitzers auf eine subtile aber eindringliche Art und Weise. Dies sind typischerweise teure Autos, luxuriöse Ferienwohnungen, exquisite Speisen, erstklassige Weine, wertvoller Schmuck, Luxusyachten, kostbare Uhren oder ein luxuriöses Eigenheim. Erfolg und Macht dafür stehen beispielsweise Breitling, Rolex, Grieb & Benzinger am Handgelenk des Mannes, oder der Ferrarischlüssel auf dem Tisch. Die Luxus-Dame  lässt sich direkt vom Laufsteg der New Yorker Fashion-Week inspirieren. Ob Dior, Gucci, Givenchy, Prada oder Designerschuhe von Manolo Blahnik, den Status Luxus unterstreicht oftmals einzig und allein die Marke. Ein Umstand den sich insbesondere die Werbebranche zu Nutzen macht. So wird oftmals mit dem „Luxus-Charakter“ bestimmter Produkte geworben. Luxus fasst damit ein Mysterium zusammen, das für einen großen Teil der Gesellschaft wünschenswert, aber schwer erschwinglich ist.

Immaterieller Luxus oder „Noch mehr ist nicht genug“

Höher, schneller, weiter…in Zeiten in denen Leistungsdruck und gesellschaftliche Zwänge am Nervenkostüm zerren und zu zahlreichen psychischen als auch organischen Leiden führen, suchen viele Menschen ihren persönlichen Luxus in Ruhe, Sicherheit, Glück und Liebe. Luxus muss nicht nach außen präsentiert und auch nicht kommuniziert werden. Ein Lächeln, das Gefühl von Wärme, Entschleunigung, Ruhe, Kraft, Meditation. Auch das kann Luxus sein.

Wer eine klare Definition von Luxus erwartet, der wird zum materiellen Luxus den immateriellen Luxus addieren müssen. Erst das Zusammenspiel aus beidem führt langfristig zum erstrebenswerten Gefühl „Luxus“ zu genießen.