[nobelio-gallery]

Der High-Performance Sportwagen feierte im Herbst seine Premiere

Wer auf der Suche nach einem neuen Auto ist, das sowohl puren Luxus als auch absolute Sportlichkeit verkörpert, der könnte ab März 2015 fündig werden. Mit seinem neuen AMG GT stellt Mercedes auf dem Pariser Autosalon einen echten Supersportler vor. Am 09. September 2014 wurde der bisher zweite von Mercedes-AMG komplett in Eigenregie entwickelte Sportwagen vor rund 400 internationalen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien am Produktionsstandort Affalterbach vorgestellt. Auch Nobelio.de hat bereits ein Auge auf den SLS-Nachfolger geworfen.

Ein Schönling für die Straße

Beim ersten Anblick fällt natürlich die Ähnlichkeit zum SLS auf. Soll sie auch! Die betont kurvige Karosserie mit den aggressiv wirkenden Lufteinlässen, aber auch die langgezogene Motorhaube ist man bereits gewohnt, will man auch gerne weiterhin sehen. Ein Highlight hat der GT jedoch leider verloren – seine Flügeltüren. Dies lässt sich aber verschmerzen, denn sonst lässt das Luxusvehikel absolut nichts vermissen. In der Presse wird der AMG GT bereits zum Jäger des Porsche 911 erklärt. Betrachtet man sein rundes Heck, ist diese Aussage auch optisch vertretbar. Eine Ähnlichkeit kann kaum abgestritten werden. Aber nicht nur die wunderschöne Verkleidung, auch mit seinem Interior weiß der GT zu überzeugen. Wie von Mercedes gewohnt, wirkt der Innenbereich des Zweisitzer sehr edel und klar in seinen Linien. Durch schön gestaltete Carbonoptik, dreispeichiges Lenkrad mit Schaltwippen und einer 12-Uhr-Markierung verfällt der Fahrer sofort in das Feeling eines Rennfahrers. Damit nicht vergessen wird, dass man sich in einem V 8 befindet designt Mercedes die Bedienelemente der „AMG Drive Unit“ im Stil von acht Zylindern in V-Optik in der Mittelkonsole.

Nicht nur die Optik, auch die inneren Werte zählen

Aussehen hin, Komfort her – das Herzstück eines Sportwagens ist und bleibt sein Motor. Und der kann sich sehen lassen. Der neu entwickelte 4,0-Liter-V8-Biturbo mit seinen innen angebrachten Turboladern bringt dem GT ganze 462 Pferdestärken ein. Drückt man den Startknopf und schafft es, sich irgendwann vom Leerlaufgeblubber des Motors loszureißen, treibt es einen in nur 4 Sekunden raketengleich auf 100 km/h. Hat man sich vom ersten Hineinpressen in den Sitz erholt, lässt sich der GT auf bis zu 304 km/h beschleunigen. Wem es auf Nuancen ankommt, der bestellt sich lieber einen GT S. Hier geht alles noch ein bisschen rasanter. Bei 510 PS dauert es bei 650 Newtonmeter maximalem Drehmoment nur noch 3,8 Sekunden auf 100 km/h. Wirklich schneller wird man allerdings nicht, denn bei Tempo 310 riegelt der Mercedes elektronisch ab.

Jedes Auto ein Unikat

Absolute Exklusivität verspricht nicht nur das Auto an sich, sondern auch das Prinzip „ one man – one engine“ mit dem bei AMG gearbeitet wird. Dabei wird der Motor des Autos komplett von nur einem Monteur in Handarbeit gefertigt. Wer sich also den neuen GT bestellt, ist im Besitz eines echten Unikats. Nachprüfen lässt sich dies an einer vom Monteur persönlich unterschriebenen und montierten Plakette im Motorraum.

Wer den Luxus dieses wirklich wundervollen Autos einmal selbst erleben möchte, der muss sich noch bis zum Frühjahr 2015 gedulden. Aber nicht nur Zeit sollte man besitzen, auch das nötige Kleingeld muss vorhanden sein. In seiner Basisvariante soll der Mercedes-AMG-GT um die 110.000 Euro kosten.