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Vor 20 Jahren war es der McLaren F1, der die Meßlatte im Segment der Supersportwagen darstellte. Nun wurde der Mclaren P1 als Designstudie auf dem Pariser Autosalon vorgestellt. Sein Anspruch: Er soll der beste Sportwagen der Welt sein, der im Alltag und auf der Rennstrecke das ultimative Fahrerlebnis bietet. Nicht mehr und nicht weniger. Das bedeutet man könnte rein theoretisch sogar zum Bäcker nebenan fahren, genauso wie mit einem Renault Twingo oder einen VW Golf, um anschliessend auf der Rennstrecke, oder der linken Spur auf der deutschen Autobahn knapp 400 km/h  schnell zu fahren. Oder 300 km/h – spielt das eine Rolle? Der McLaren P1 wird nicht gebaut um Höchstgeschwindigkeitsrekorde zu erstellen, bzw. sich mit einem Bugatti Veyron zu messen.

Preis? Um die 1.000.000 Euro

Die ersten McLaren P1 sollen Ende 2013 ausgeliefert werden. Anfang 2013 werden dann erste technische Details bekanntgegeben. Aktuell wird von einem Preis von ca. 1.000.000 Euro gesprochen und über 600 PS. Zur Höchstgeschwindigkeit gibt es noch keine Angaben. Der CW-Wert beträgt lediglich 0,34, das ist ein ausgesprochen niedriger Luftwiderstandswert. Kein Wunder, denn das schnittige Design wurde maßgeblich von der Aerodynamik bestimmt. McLaren hat hier das Ganze Know-how aus dem Rennsport in diesen Supersportwagen gesteckt und etliche Stunden im Windkanal verbracht.

Aktiver Heckflügel und DRS-System wie bei der Formel 1 

Ein DRS-System zur Reduzierung des Luftwiderstands reduziert die Abtriebskraft bei Bedarf und ermöglicht dadurch auf  der Geraden (zum Bäcker nebenan) eine höhere Geschwindigkeit. Während ein „aktiver“ Heckflügel sich automatisch an die Fahrsituation anpasst. Dazu noch Kohlefaser Leichtbauweise und Mittelmotor-Design und fertig ist der Traumwagen.

Noch ist vieles zum McLaren P1 unbekannt. Wenn Anfang 2013 technische Details bekanntgegeben werden, gehört die Nobelio Redaktion garantiert zu den Ersten, die über den Traumwagen berichten. Bis dahin empfiehlt sich unsere Bildergalerie.