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MÄNNER AUFGEPASST!

Ihr liebt es wenn Euch eine immense Zahl von Pferdestärken in den Sitz presst, wenn Ihr das Dröhnen des Motors direkt an Eurem Nacken spüren könnt, Euch der Fahrtwind um die Ohren pfeift und Ihr dabei nur wenige Zentimeter über dem Boden sitzt? Ihr liebt es Kart zu fahren? Wenn das alles auf Euch zutrifft, stellt Euch Nobelio.de jetzt Euer neues Lieblingsspielzeug vor – die „X-BOW“-Familien von KTM. Mit ihren drei Modellen „GT“, „R“ und „RR“ haben die Österreicher zwar schon wahre Raketen gebaut, für die Spezialisten von Wimmer Rennsporttechnik aus Solingen war das aber noch nicht genug. Die, für ihr Chiptuning bekannte Firma setzt bei allen drei Modellen noch eine gewaltige Schippe oben drauf und lässt so eine „Armada“ mit über 1.300 PS vom Stapel. Mit welchen Raketen Ihr zukünftig Eure Freizeit sinnvoll verbringen könnt – einfach weiterlesen!

X-BOW GT

Eines haben alle drei Varianten der „Armada“ gemeinsam, ihre Maße. Circa 3,70 Meter lang, 1,90 Meter breit und nur 1,20 Meter hoch sind die Flitzer aus dem Alpenland. In Schwarz und Blau gehalten und mit orangen Texturen kommt das Modell GT. Wer direkt vor ihm steht, kann es schon ein wenig mit der Angst zu tun bekommen, so böse wird man angestarrt. Der Vierzylinder Ottomotor bring bei einem Nettogewicht von 847 Kilogramm satte 285 PS an den Start und bringt es so auf eine Spitzengeschwindigkeit von 231 km/h. Viel zu langsam dachten sich die Damen und Herren von Wimmer und legten Hand an. Aufwendiges Motortuning mit Metallkats, geänderter Turbolader, optimierte Hochdruckpumpe, spezielle Luftansaugung und Abgasanlage, Hardwareupgrades sowie ein Carbon-Heckflügel mit einstellbaren Flaps geben dem Rennwagen nun ein diabolischen Ausmaß von 485 PS! Somit ergibt sich ein Leistungsgewicht von nur 1,75 kg pro PS. Die maximale Geschwindigkeit konnte so auf 255 km/ erhört werden, der 100-Meter-Spurt ist in unter vier Sekunden zu schaffen. Das Vollcarbon-Chassis kannmit Windschutzscheibe und weicher abgestimmt auch im Alltag gefahren werden und ist ab 130.000 Euro zu bekommen.

X-BOW R

Der X-BOW R hat wenig Alltag und Straßenzulassung überhaupt zu tun, er ist einzig und allein für die Rennstrecke konzipiert, könnte aber auch auf die Landstraße losgelassen werden. Auch hier setzt Wimmer den Schraubenschlüssel an und erhöht die Standart-PS-Zahl von 300 auf 450 PS. Damit werden die 785 Kilo auf 248 km/beschleunigt und dürften den Fahrer schön in die Sitze pressen. Ein verstärktes Getriebe mit Sportkupplung und High-End-Differenzialsperre kann auf Wunsch verbaut werden. Um in der Box einen schnellen Reifenwechsel zu gewährleisten, wurden beschleunigende Zentralverschlüsse angebracht. Das Fahrzeugsetup stellt Wimmer exakt auf die Bedürfnisse des Kunden ein und garantiert so maximalen Fahrspass, egal ob als Freizeitvergnügen oder als Sport. Das Ausstellungsstück ist bei Wimmer für 120.000 Euro zu kaufen.

X-BOW RR

Der schwarze Bomber mit einen Kampfgewicht von 810 Kilogramm hat mit Straßentuning nichts am Hut, er wurde ausschließlich für den Kampf um Zehntelsekunden gebaut. Auf seiner Homepage gibt KTM unter allen wichtigen Aspekten keine genaueren Angaben. Der interessierte Käufer erfährt nur: „je nach Spezifikation“. Will heißen – an den Gebrauch angepasst. Die Version von Wimmer bringt 370 Pferde und kostet 110.000 Euro.