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Die X123 Hellcat ist die wohl härteste Maschine, die die US-Powerschmiede Confederate Motorcycles jemals gebaut hat. Zweifellos hat dieses Superbike nichts mit einem schnurrenden Schmusekätzchen zu tun, hier regiert höllisches Donnern statt himmlischer Harfenklänge. Der wuchtige Racer, mit typisch amerikanisch stampfenden V2, hebt sich deutlich von der Riege alter Twins nach Harley-Vorlage der traditionellen Motorschmiede S&S ab. Die X123 Hellcat ist nichts für Weicheier oder minderbetuchte Machos, hier lodert V2-Feuer anstelle von warmen Lüftchen.

Individuell, kostbar und exklusiv

Die Edelschmiede aus Birmingham/Alabama hat hier ein Meisterstück geschaffen. Die „Höllenkatze“ sieht puristisch und stark aus. Ihre Bezeichnung rührt von einem legendären Kampfflugzeug mit ebenfalls kompromisslosem Design. Das Kurbelgehäuse der Hellcat wurde aus zewi Aluminiumblöcken gefertigt, die normalerweise im  Flugzeugbau Anwendung finden. Die Abdeckung des Nockenwellenantriebes ist durchsichtig, angetrieben wird die Höllenmaschine von einem quadrathubig ausgelegtem 56-Grad-V2-Motor von S&S mit 2.150 cm3 Hubraum und 97 KW, das entspricht satten 132 PS. 203 Nm Drehmoment ziehen am Antriebsstrang des 227 Kilogramm schweren Luxus-Bikes aus Kohlefaser und Metall. Der Antriebsblock wird aus einem 400 Pfund schweren Aluminium-Block heraus gefräst. Übrig bleiben davon am Ende nur 40 Pfund, die aber von extremer Stabilität, denn das verwendete Material stammt ebenfalls  aus dem Flugzeugbau.

Höchste Qualität bis zur kleinsten Schraube

Nur das teuerste mit bester Qualität garantiert Beständigkeit und maximale Power. Jedes Confederate Motorrad wird von Hand gefertigt. Federleichte Carbonfaserräder, eine Upside-Down-Gabel von Marzochi und ein WIG-geschweißter hochstabiler Rahmen bis hin zur kleinsten Edelstahlschraube zeichnen sich durch höchste Qualität aus und runden das Gesamtkunstwerk ab. „Unsere Kunden verdienen nur das Beste, egal was es kostet“, so Clay Morrison von Confederate Motors.

Die Confederate X132 Hellcat ist für 50.000 US-Dollar erhältlich,  bei Reservierung müssen 10.000 Dollar angezahlt werden. Es empfiehlt sich vorab ein Gespräch mit dem TÜV. Höllenbikes werden in Deutschland bekanntlich nur unter strengsten Auflagen für die Straße zugelassen.