[nobelio-gallery]

Purer Luxus aus dem Hause Montblanc

Seit weit mehr als 100 Jahren stellt das Hamburger Traditionsunternehmen Montblanc Schreibgeräte aller Art her. Bekannt wurde es vor allem auch durch seine Füllfederhalter. Mit ihnen wurden bereits geschichtsträchtige Staatsverträge oder Papiere in hohen Wirtschaftskreisen unterzeichnet. Bedeutende Persönlichkeiten zählen zum Kundenkreis des Herstellers der meist kostenintensiven Füller. Mit einem ihrer neuesten Werke haben sich die Hamburger nun endgültig in den Geschichtsbüchern verewigt. Der „Monte Celio“ gilt als der teuerste Füllfederhalter der Welt.

Eine Name der für Reichtum steht

Rom, die ewige Stadt wurde bekanntlich auf sieben Hügeln erbaut. Einer von ihnen trägt bis heute den Namen Monte Celio. Schon in der römischen Antike war dieses Gebiet bekannt für seinen Reichtum und seine Exklusivität. Immer wieder war er in Besitz reicher Adelsfamilien, die es sich leisten konnten, ihr Leben in prunkvoll gestalteten Villen zu verbringen. Bei der Betrachtung dieses einzigartigen Schreibgerätes wird schnell klar, aus welchem Grund sich die Hamburger Designer für den Namen des römischen Hügels entschieden haben. Denn mehr Prunk und Glamour als in diesem Füller kann auf so kleiner Fläche nicht verewigt werden.

Maximaler Aufwand für ein Meisterwerk

Nicht weniger als 800 Montblanc-Mitarbeiter haben über acht Jahre an diesem Füller mit dem unbeschreiblichen Wert von 2,4 Millionen Euro gearbeitet. Doch die lange Zeit des Wartens hat sich in jedem Fall gelohnt. Denn nun erstrahlt der Korpus des Füllers, welcher mit insgesamt über 1.500 strahlenden Diamanten in pinkrosé besetzt ist, in 750er Weißgold. Der liebevoll gestaltete Clip ist nach oben hin geflochten und schließt am Ende seiner Abdeckung mit einem 11,88-karätigen, fast fingernagelgroßen Diamanten ab. Die Vielzahl der kleinen, perfekt von Hand geschliffenen und eingesetzten Steinchen geben dem Füller ein strahlendes Leuchten und sorgen für einen außergewöhnlichen „Bling-Bling-Effekt“.

Kunstwerk oder Wertanlage

Einen Füller von Montblanc kauft man sich generell für die Ewigkeit. Auch beim „Monte Celio“ dürfte dies der Fall sein. Und hier schließt sich der Kreis zu Rom, der ewigen Stadt. Bisher wurde das unbezahlbare Unikat nur in zwei Montblanc-Läden in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgestellt. Ob der ausgefallene Füller jemals mit Tinte befüllt werden wird ist ungewiss. In jedem Fall handelt es sich beim „Monte Celio“ um ein einzigartiges Kunstobjekt, das zahlreiche monitäre Liebhaber und Kunstsammler anziehen dürfte.