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Berlin Fashion Week – Nobelio trifft Designer Lorand Lajos

Seit geraumer Zeit kann man auf den Straßen Fashionistas mit einer neuen Liebe sichten… es ist eine Mütze, Beanie und Turban in Einem, hergestellt in Handarbeit und aus hochwertigstem Leder. Aber auch vegane Materialien findet man in der neuen Kollektion.

In den angesagtesten Trendfarben, aber auch unterschiedlichster Perforierungen sowie Metallic Looks werden die Lonnets – das ist der Name der trendigen Mützen – getragen.

Der junge Designer Lorand Lajos, der in der Modeszene durch seine schillernde Persönlichkeit und seinem Glam-Rock-Look bekannt ist, bereichert uns Modeliebhaber mit seinen vielseitigen Lonnets, die echtes Suchtpotential haben.

Im Rahmen der Berlin Fashion Week trafen wir den gebürtigen Transsylvanier beim In-Asiaten in Kreuzberg. In entspannter Atmosphäre nahm er sich für unsere Fragen Zeit und erzählte uns von sich und seinem Modelabel Lonnet.

Lonnet – Designer Lorand Lajos im Interview

Nobelio: Hallo Lorand, schön dass Du es einrichten konntest und wir einen Blick auf die Person hinter den coolen Lonnets werfen können.

Lorand Lajos: Hi, ich freue mich auch sehr.

Nobelio: Wie bist Du zum Modedesign gekommen? Glücklicher Zufall oder ein Kindheitstraum?

Lorand Lajos: Beides. Ich glaube nicht wirklich an Zufälle und ich denke, dass jeder für seinen Traum etwas tun sollte. Der Wunsch war schon immer da, Menschen zu verschönern, ihnen ein neues und attraktives Aussehen zu verleihen. Das fing schon ganz früh an, ich weiß noch, als ich vier Jahre alt war, schneiderte meine Uroma meinen ersten selbstentworfenen Anzug. Der war echt der Knaller und den hab ich immer noch. Inzwischen gestalte ich Kollektionen, die für viele Menschen erreichbar sind und nicht nur meiner Uroma gefallen.

Nobelio: Was zeichnet Dich als Designer aus?

Lorand Lajos: Meine Vielseitigkeit.

Ich habe bereits zwei Labels: Das „Atelier Lorand Lajos“ und Lonnet. Das Atelier stellt Produkte her, die Menschen träumen lassen. Da lasse ich meiner Kreativität freien Lauf. Und diese fließt natürlich auch in meine Kollektion bei Lonnet mit ein. Dazu kommen noch die Aspekte des Tragekomforts, der praktischen Nutzung und der Funkyness.

Nobelio: Wo holst Du Dir Deine Inspiration?

Lorand Lajos: Mich inspirieren Menschen und ihre unterschiedlichen Charaktere. Ich treffe Leute aus aller Welt, die mich faszinieren. Ihr Lebennstil und ihre Geschichten inspirieren mich, immer neue Variationen der Lonnets zu entwerfen.

Nobelio: Du hast Dein Modelabel Lonnet getauft. Ein durchaus exotischer und spannender Name. Wie kam es dazu, und was steht hinter dem Namen?

Lorand Lajos: Lonnet bedeutet Leather Bonnet also auf Englisch Ledermütze. Ich wollte einen Begriff schaffen, den sich jeder leicht merken kann und der einfach für diese Leder-Beanies steht.

Nobelio: Wie man an deiner Kollektion sieht, legst Du besonders großen Wert auf handgefertigte Details und hohe Qualität. Das hat natürlich seinen Preis. Wer kauft deine Mode?

Lorand Lajos: Gute Qualität und Produkte die klassisch und langlebig sind, werden von jedem geschätzt. Menschen die gerne hochwertige Sachen anziehen, einen eigenen Stil haben und sich auch dementsprechend modisch ausdrücken wollen.

Nobelio: Du bist ja aktuell auf der Fashion Week in Berlin, was passiert da gerade bei Dir?

Lorand Lajos: Wir sind gerade mit Lonnet auf der Premium (eine der Modemessen Anmerkung d. Redaktion) gewesen, auf der wir viele Neukunden aus ganz Europa gewinnen konnten. Danach werde ich mit meinem Team von „Atelier Lorand Lajos“ die Fashion Show von Irene Luft mit Accessoires ausstatten. Eine super busy Woche – and i love it!

Nobelio: Kommen wir zu dem Thema Existenzgründung: Was gab bei Dir persönlich den Ausschlag dafür, und wo siehst Du für einen Existenzgründer die größten Hürden zu Beginn einer Unternehmung?

Lorand Lajos: Ich wurde selbstständig als ich das Gefühl hatte, dass die Zeit reif ist den eigenen Weg zu gehen. Das Talent zum Designer hatte ich ja offensichtlich, hinzu kamen auch viele Erfahrungen im Einzelhandel, Marketing und Modevertrieb. All dieses Knowledge über den Markt an sich und was ein gutes Produkt beinhalten muss, wenn es sich auf dem Markt etablieren soll. Das hatte ich verinnerlicht und dann kam die Zeit und die perfekte Idee, und da wusste ich: Jetzt geht es los.

Die Hürden für mich als Künstler waren vor allem das Management. Ein gut funktionierendes Team aufzubauen war für mich am Anfang das wichtigste. Denn dadurch schafft man die Basis, die ein Unternehmen haben muss. Es erfordert sehr viel Kenntnis von Business und Kalkulation. Dass man da externe Hilfe in Anspruch nehmen kann, ist klar. Gutes Team, gutes Management und jemand der sich mit Finanzen auskennt und dem Designer zur Seite steht. Und natürlich gute Zulieferer.

Nobelio: Wie sehen Deine kurzfristigen und langfristigen Ziele mit „Lonnet Originals“ aus? Wo siehst Du Dich und „Lonnet Originals“ in 10 Jahren?

Lorand Lajos: Kurzfristige Pläne sind, unseren Vertrieb auszubauen und so erst mal europaweit vertreten zu sein. Danach kommen die USA und Asien. Neue Modelle und Produktgruppen, wie Schals und Taschen werden folgen.

Langfristig gesehen werden eigene Stores ein wichtiges Standbein von Lonnet werden. Wichtig sind mir auch Kooperationen mit verschiedenen Firmen, die mit uns gemeinsam Produkte auf den Markt bringen. Das gilt natürlich nicht nur für Lonnet Originals, sondern auch für mein Atelier, um so parallel Erfolge zu erzielen.

Nobelio: Wo überall können wir die stylischen Lonnets finden?

Lorand Lajos: Die Lonnets gibt es in vielen Städten europaweit zu kaufen. Einen Shopfinder gibt es auf unserer Homepage. Und natürlich im Internet auf lonnet.de und im Luxus-Shop von Nobelio.de.

Nobelio: Hast du noch eine Message an unsere LeserInnen?

Lorand Lajos: Stay Original!