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Luxus und Gastfreundlichkeit auf hohem Niveau

Die Rocco Forte Hotels gehören zu den luxuriösesten und elegantesten Hotels in vielen Metropolen sowie wichtigen und schönen Regionen in und um Europa. Nichtsdestotrotz dürfte der Name der Rocco Forte Hotels, vor allem der dahinterstehenden Unternehmensgruppe, heute noch vielen nicht so bekannt sein, wie es die Hotels eigentlich verdienen würden. Aus diesem Grund wollen wir uns im Folgenden ein wenig der Geschichte der Gruppe und ihrem Besitzer, Sir Rocco Forte, sowie den einzelnen bedeutenden Standorten widmen.

Die Geschichte

Die eigentliche Geschichte der Hotels begann mit dem Vater des heutigen Besitzers, Sir Charles Forte. Forte, der am 26. November 1908 noch in Italien geboren wurde, trat 1911 mit seinen Eltern die Reise ins ferne Schottland an, wo er sein Glück später im Gastronomie- und Hotelgewerbe finden sollte. Dies zeigte sich spätestens 1934, als Charles Forte die Regent Street milk bar im südlicheren London eröffnete. Durch die deutlichen Expansionen der Nachkriegszeit gestärkt, wagte sich Charles Forte dann 1958 auch in die Welt der Hotels vor; bedeutend war dabei die Übernahme des damaligen Waldorf. Spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte die Erfolgsgeschichte von Charles Forte als einer der größten und bekanntesten Hoteliers in der Geschichte Englands beginnen.

Zurück zu den heutigen Rocco Forte Hotels. Die zwölf Hotels der gleichnamigen Unternehmensgruppe unterstehen alle Sir Rocco Forte, welcher 1945 im britischen Bournemouth geboren wurde. Noch während seiner Kindheit konnte Rocco Forte den rasanten Aufstieg der Hotelkette seines Vaters also aus nächster Nähe miterleben, bevor er in den frühen 1990ern selber an die Spitze der Forte Group gelangte und das väterliche Geschäft übernahm.

Ein entscheidender Einschnitt in die familiäre Geschichte stellte die aggressive Übernahme der Forte Group durch Granada im Jahre 1996 dar. Nach einem langen und spektakulären Ringen um die Gruppe verlor Rocco Forte die Forte Group an ein 5,9 Milliarden Dollar-Angebot seitens Granada.

Statt angesichts dieser Übernahme zu kapitulieren und aus dem Hotelgeschäft auszusteigen, entschied sich Sir Rocco Forte allerdings noch im selben Jahr dafür, die Rocco Forte Hotels zu gründen. Alle der elf fertiggestellten Hotels gehören momentan zu den „leading hotels of the world“.

Das Erfolgsrezept – Respekt für Tradition und eine gute Portion Gemütlichkeit

Bis auf das Hotel in Sizilien sind alle Rocco Forte Hotels fest im Bild der jeweiligen Stadt verankert und prägen es so entscheidend mit. Jedes Hotel hat seinen eigenen Charakter, passend zu der Geschichte des Gebäudes und spiegelt den Standort passend wider. Entscheidend für das Ambiente ist aber vor allem die besondere Bedeutung des Service in den Rocco Forte Hotels.

Wenn es um den Charakter der Hotels geht, handelt es sich bei den Rocco Forte Hotels nicht um eine leere Phrase. Die Gebäude quellen geradezu über vor Geschichten die in ihnen geschrieben wurden; alle tragen sie ihre Tradition in den Steinen und im Interieur.

Das Hotel Amigo in Brüssel wurde zum Beispiel vom Stadtrat im Jahre 1522 zu einem Gefängnis umfunktioniert. Der Name, damals ironisch von den spanischen Machthabern ausgesucht, hat sich auch nach der Eröffnung als Hotel 1957 bis heute gehalten.

Das Hotel de Rome in Berlin hat seinen Namen von dem gleichnamigen berühmten Hotel, das im 18. Jahrhundert Unter den Linden, Hausnummer 10, stand. Wie das historische Hotel damals, will das moderne Hotel de Rome zu den besten seiner Zeit gehören. Im ehemaligen Hauptsitz der Dresdner Bank bringt es zu diesem Zweck die Geschichte der Stadt bestmöglich zu Geltung und nutzt dabei die bautechnischen Besonderheiten des alten Bankgebäudes, wie den Tresor, die Büros der Direktoren und die einstige Kassenhalle.

Die Villa Kennedy in Frankfurt wurde um die ehemalige Villa Kennedy herum errichtet und passt mit der großartigen Anbindung zum Frankfurter Flughafen perfekt in das Bild der pulsierenden Finanz- und Wirtschaftsmetropole. Nichtsdestotrotz ist das Hotel natürlich ebenso ein angenehmer Rückzugsort, der Ruhe und Entspannung in den Alltag bringt.

Das The Charles in München wurde nach dem Vater von Sir Rocco Forte benannt und steht in direkter Nähe zu dem Alten Botanischen Garten. Besonders hervorgehoben werden hier das künstlerische Erbe und der weltoffene Charakter der Stadt und der Region. Dabei finden sich die traditionellen Elemente vor allem in den kleinen Details.

Zu den weiteren sieben Hotels in England, Schottland, Italien und Russland kommt demnächst eine Neueröffnung in Jeddah, Saudi Arabien. Man kann davon ausgehen, dass sich auch dieses Hotel nahtlos in die Reihe hochwertiger Unterkünfte aus dem Hause einreihen und einen angenehmen Rückzugsort, vor allem für die Familie – ein besonderes Augenmerk bei der Servicegestaltung in den Rocco Forte Hotels – darstellen wird.