Ob Luxus oder Erlebnis, auf Oman kommt jeder Urlauber auf seine Kosten

Wer an die Länder der Golfregion denkt, hat meistens ein Bild von Wüsten, Trockenheit und unerträglicher Hitze vor Augen. Nur wenige Urlauber dürften wissen, dass das Sultanat Oman allerdings zahlreiche Attraktionen rund ums Wasser bietet. Einige der schönsten Möglichkeiten stellt uns Oman Air, die nationale Fluggesellschaft vor:

An der Nordspitze der Arabischen Halbinsel findet man eine Landschaft wie man sie sonst vor allem in Norwegen erwarten würde. Ähnlich den kalten Fjorden Nordeuropas zeigt sich eine imposante zerklüftete Küste, eine Jahrtausendealte Landschaft steil abfallender Felsen. Die Munsandam-Halbinsel kann man am besten mit einer Dhau, dem traditionellen Schiff der Region erkunden. Ob in mehreren Stunden oder mehreren Tagen, ein Ausflug lohnt sich. Spätestens wenn man auf der Bootstour Delfine sichtet.

Entlang der 3.165 Kilometer Küste fließen zahlreiche Flussarme ins Meer. Dort wo sie ihren Ursprung haben, in den Bergen, bilden sich natürliche Pools, bekannt als Wadis. Das Bekannteste Wadi ist das Wadi Bani Khalid, umsäumt von Palmen und gefüllt mit glasklarem türkisenem Wasser.
Auch beim Trend der Fish Spas kann das Sultanat Oman mithalten. Im Bimmah Sinkhole, nahe der Küste, sind Süß- und Salzwasser vereinigt und bieten einen Lebensraum für winzige Fische, die den Urlaubern ein angenehmes Peeling-Erlebnis verschaffen.

Wer ein wahres Monstrum der Natur beobachten möchte wird vor der Küste Omans fündig. Etwa eine Autostunde von der Hauptstadt Muscat entfernt bieten viele Tauchschulen faszinierende Tauchgänge an, bei denen man sich den friedlichen Walhaien nähern kann. Alternativ kann man auch die Korallengärten der Daymaniyat Islands bei einem Tauchgang ergiebig erkunden oder die Walhaie aus sicherer Entfernung auf dem Deck eines Bootes beobachten. Auch Buckel- und Pottwale können den Urlaubern auf diesen Bootstouren immer wieder begegnen.
Wer sich doch für die etwas kleineren Meeresbewohner begeistern kann, hat die Möglichkeit in der Nähe von Sur nachts Meeresschildkröten bei der Eiablage zu beobachten. Mit etwas Glück erlebt man sonst, wie diese nach 55 Tagen schlüpfen und die kleinen Schildkröten ihre abenteuerliche Reise ins Meer antreten.

Rund Salalah, im Süden Omans an der Spitze der Arabischen Halbinsel zeigt sich den Urlaubern ein ganz besonderes Spektakel. Die Ausläufer des Monsunregens im Juli und August verwandeln die Landschaft in wenigen Tagen in eine grüne Oase. Selbst Besucher aus Qatar oder Dubai lassen sich von diesem seltenen Anblick hinreißen.

In der 180 Kilometer langen und 80 Kilometer breiten Wüste Wahiba Sands gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für Abenteuerlustige. Ob Luxuscamp oder einfaches Zelt unter Sternenhimmel, in jeder Preisklasse findet sich eine passende Unterkunft. Wer das 1.000 Nights Camp besucht darf auf keinen Fall den Pool in dem Meer aus Sand verpassen.

Apropos Pool: Der Pool des luxuriösen Hotels The Chedi Muscat ist mit mehr als 100 Metern der größte Pool der Golfregion und stellt selbst für ambitionierte Schwimmer eine Herausforderung dar. Wer sich zum Morgensport fit-schwimmen möchte kommt hier voll auf seine Kosten.
Wer Luft und Wasser kombinieren möchte sollte unbedingt die Insel Masirah besuchen. Aufgrund der starken Winde ist Masirah bereits als ein „Mekka der Kitesurfer“ bekannt. Hier kann man sich perfekt über die Wellen ziehen und akrobatische Einlagen in der Luft an den Tag legen.
Direktflüge von Deutschland in das Sultanat Oman gibt es von Frankfurt und München aus zehn mal Wöchentlich im Angebot von Oman Air.