Die neue A. Lange & Söhne ZEITWERK MINUTENREPETITION

Kunst ist ein zunächst etwas abstrakter Begriff. Die erste Assoziation die aufkommen mag wird wohl häufig die bildende oder darstellende Kunst sein, das erschaffen optischer Bilder, bewegt oder unbewegt, auf gleich welcher Leinwand oder Bühne. Was folgt auf diesen Gedanken? Die Musik? Auch sie ist eine Kunst, erfordert vielleicht ein gewisses Talent, auf jeden Fall aber sehr viel Übung und duldet kaum Nachlässigkeit. Literatur, die Kunst des Schreibens, der schönen Worte. Diese vier schönen Künste sind vermutlich die naheliegenden gedanklichen Verknüpfungen.

Der Begriff der Kunst wächst in unserem Sprachgebrauch aber deutlich darüber hinaus, vor allem in der Wertschätzung des Handwerkes. Ästhetik schließt einen Gebrauch niemals aus, denkt man an die architektonischen Meisterleistungen der vergangenen Jahrtausende, an ein schön verziertes Möbelstück, das von einem Tischler gefertigt wurde oder eben an eine besondere Uhr, die in absoluter Präzisionsarbeit in vielen aufwändigen Arbeitsschritten von erfahrenen Meistern mit einzigartiger Sorgfalt zusammengesetzt wurde.

Zweifelsohne ist es immer etwas Besonderes, ein solches Stück, das durch seine gehobene Konstruktion heraussticht, am Handgelenk tragen zu können. Meist zeigen solche Uhren auch für den Laien gut sichtbar, wie viel Kunst und Handwerk in ihnen steckt. Wer allerdings auf der Suche nach etwas wirklich exklusivem ist, der darf sich an der neuen A. Lange & Söhne Zeitwerk Minutenrepetition erfreuen, welche in sich die Handwerkskunst der Uhrenmacher mit der schönen Kunst der Musik vereint.

Die klingende Uhr stellte die Uhrmacher vor neue Herausforderungen: Neben den üblichen sorgfältigen Planungen bei der Fertigung einer solch komplexen mechanischen Uhr erforderte die Zeitwerk Minutenrepetition weiterhin eine durchdachte Auswahl des Gehäusematerials, der Größe und Form der Klangfedern und Vorsicht bei ihrer Befestigung. Nur ein geschultes Gehör war in der Lage einen ausgeglichen hörbaren und trotzdem nicht aufdringlichen Klang für die Minutenrepetition zu bestimmen. Während die Klänge der beiden Klangfedern in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen müssen, galt es überdies die Geräusche durch das Schlagwerk auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Die Zeitwerk Minutenrepetition, in der erstmals eine dezimale Minutenrepetition auf eine mechanische Sprungziffernanzeige trifft, ist in gewisser Weise das Einzigartige unter den Besonderheiten. Die von Hand gestimmten Tonfedern, ihr Einsatz in einer bereits komplexen Arbeitsumgebung, forderte den Meistern noch einmal mehr Phantasie, Präzision und Ehrgeiz ab, als das bei einer solchen mechanischen Uhr bereits der Fall wäre. Wer würde ein solches Meisterwerk nicht gerne am Arm tragen wollen?