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Haute Horlogerie – das ist die hohe Uhrmacherkunst. Beat Haldimann gehört definitiv zu den bedeutenden Vertretern dieser Zunft. So wird er unter die zwanzig bedeutendsten Uhrmacher eingereiht, Kenner und Experten bescheinigen ihm außergewöhnliche Fertigkeiten. Zu seinen Errungenschaften gehört neben der Haldimann-Hemmung sicherlich auch die singende H1 (die beiden Ankerräder des Doppeltourbillons stimulieren sich gegenseitig und beginnen nach wenigen Drehungen im Gleichklang, in gegenläufiger Richtung, zu schwingen), die provokante H8 und das minimalistische Kunstwerk H9.

Wie viel Uhr braucht der Mensch?

Die Aufgabe einer Uhr, ist die Messung der Zeit. Die Zeit wird uns durch Skalen, Zeiger, akustische Signale etc. angezeigt. Es gibt viele Wege die Zeit zu dokumentieren und diese Dokumentation uns Menschen zugänglich zu machen. Was aber wenn die Zeit zwar gemessen wird, aber nicht angezeigt? Was haben wir dann? Eine Uhr? Ein Kunstwerk? Eine (bewusste) Provokation?

Das schwarze Loch am Handgelenk

Die Haldimann H9 ist eine Uhr mit Gehäuse und Armband. Glas und Aufzugskrone sind ebenfalls vorhanden. Soweit eine normale Uhr, wäre da nicht das Außergewöhnliche. Statt eines Zifferblatts, blickt man in ein tiefes, schwarzes Nichts. Ein vollständig blickdichtes, von innen mit schwarzer Farbe bedampftes Saphirglas, verhindert den Blick auf Zeiger oder ähnliches.

Haldimann H9 – Technische Daten

Mechanisches Werk mit Handaufzug, Kaliber H.Zen-1, fliegendes Manufaktur-Tourbillon im Zentrum mit drei Federhäusern und 18.000 Halbschw./h, handgraviert, Funktionen Stunde, Minuten. Das Gehäuse ist aus Platin 950, mit 39 oder 42 mm Durchmesser. Das Saphirglas ist bombiert und blickdicht. Die Uhr ist wasserdicht bis 30 m. Handgenähtes Armband Alligator in schwarz, mit Falt- oder Dornschliesse in Platin 950.

Der Preis liegt bei 184.000 CHF, was nach aktuellem Kurs knapp 149.000 Euro entspricht.