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Frisches Design einer noch jungen Manufaktur

Obwohl erst im Jahr 2002 von David Zanetta und Denis Flageollet gegründet, zählt die Schweizer Uhrenmanufaktur De Bethune zu den Erfolgreichen ihres Fachs. Ihre, dem High End-Segment angehörenden Uhren sehen nicht nur extrem futuristisch aus, sie bestechen auch durch hochkomplexe Technik und absolute Präzision. Auf der Baselworld 2014 galt die Dream Watch 5 als absoluter Blickfang.

Raumschiff fürs Handgelenk

In ihrer dreieckigen Form gleicht die Dream Watch 5 weniger einer Uhr als einem Spaceshuttle. Beim ersten Anblick hat man das Gefühl, als wäre die Enterprise dem Fernsehbildschirm entsprungen und im Reich exklusiver, handgefertigter Uhren gelandet. Stromlinienförmig schmiegt sie sich ans Handgelenk. Das aus Alligatorenleder gefertigte Armband sorgt für den perfekten Sitz. Möchte man dieses außergewöhnliche Stück Schweizer Uhrmacherkunst näher beschreiben, weiß man gar nicht so genau, womit man eigentlich beginnen soll. Da wäre zunächst einmal das dynamisch geschwungene Gehäuse aus poliertem Titan. Auf drei Uhr findet ihr Träger die Krone, die nicht nur mit einem 1-Karat-Rubin in Cabochon-Schliff besetzt ist, sondern sich auch in ihrer Optik wunderbar in das Gesamtkunstwerk mit einfügt. Fast sieht es aus, als wäre die Dream Watch 5 aus einen Stück gegossen.

Traditionelles Zifferblatt? Kann ja jeder!

Bei einem schnellen ersten Blick ist gar nicht wirklich zu erkennen, was da um den Arm gebunden ist. Ob einfaches Armband oder Armbanduhr wird erst nach dem zweiten Blick eindeutig klar. Dies ist nicht zuletzt dem fantastische „Zifferblatt“ geschuldet. Dem Design treu bleibend haben sich die Schweizer für ein kleines Sichtfenster aus Saphirglas bei drei Uhr entschieden. Die Zeitanzeige ist ein so genannter Jump-Hour-Mechanismus, er zeigt die Stunden an. Auf dem daneben liegenden Ring laufen die Minuten wie auf einem herkömmlichen Zifferblatt. Typisch für die innovativen Uhren von De Bethune ist die rechts neben den Stunden angebrachte Mondphasen-Anzeige. Eine kleine Kugel, zu einer Hälfte aus Palladium, zur anderen aus gebläutem Stahl, zeigt sich abwechselnd spiegelnd und stellt so die jeweilige Mondphase dar. Wie für ein Schweizer Uhrwerk üblich, läuft selbiges mehr als korrekt. Die Anzeige der Mondphasen läuft so exakt, dass sage und schreibe über 1.112 Jahre notwendig wären, bevor die Uhr auch nur einen Tag nachgeht.

Apropos Uhrwerk

Im Inneren des Raumschiffs befindet sich das hauseigene Kaliber DB2144 mit zwei Federhäusern, Silizium-Weißgold-Unruh und Ankerrad. Das aus ganzen 329 Teilen bestehende Uhrwerk besitzt 32 Steine und bietet seinem Träger eine fünftägige Gangreserve.

Version 5.2

Noch edler und futuristischer wirkt das Upgrade der Dream Watch 5 von De Bethune. Hinter dem Titel 5.2 versteckt sich die zwar die gleiche Uhr, jedoch sind nun 26 Teile mehr verbaut. Das Gehäuse erstrahlt in edel wirkendem schwarzen Zirkonium und wird optisch durch einen blauen Saphir auf der Krone abgerundet.
Wer also schon immer Fan der Enterprise war und sich einmal wie Captain Kirk fühlen möchte, sollte sich die Dream Watch 5.2 von De Bethune unbedingt ans Handgelenk schnallen. Allerdings sollte mit einem Startpreis von circa 121.000 Euro gerechnet werden.