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Pure Eleganz

Was an dieser wirklich edel wirkenden Uhr aus dem Hause der Schweizer Uhrenmanufaktur Chopard sofort auffällt, ist ihr mit 44 Millimetern Durchmesser großes Gehäuse. Geschuldet ist dies dem 38 Millimeter Durchmesser großen L.U.C 63.01-L Uhrwerk des Genfer Herstellers. Positiver Nebeneffekt ist ein Zifferblatt in Eisenbahn-Minuteneinteilung, welches das in Roségold gehaltene Gehäuse beinahe bis zum Rand ausfüllt. Die Seiten des Chronometers sind gewölbt und gebürstet, die abgerundete und sehr fein erscheinende Lünette ist auf Hochglanz poliert. Das Zifferblatt, der auf der diesjährigen „Baselworld“ vorgestellten Uhr, erstrahlt in hellem weiß und besteht aus einer Art Porzellan. Sein klassischer Stil lehnt sich an diejenigen Uhren an, welche Louis-Ulysse Chopard im Jahr 1963 entwarf und produzierte. In wundervollem Kontrast dazu stehen die in Dauphin-Form gehaltenen Zeiger der Stunden und Minuten, welche präzise über schwarze, römische Ziffern wandern. Die Sekunden finden ein eigenes Feld, das auf neun Uhr angebracht ist. Die Indices sind arabische Ziffern und in kontrastreichem rot gehalten. Durch das klassische Design besinnt sich Chopard auf den eigentlichen Nutzen einer Uhr, der Zeitangabe.

Ohne große Ablenkung für die Augen ist diese Uhr ein wahres Schmuckstück. Das im Inneren arbeitende Uhrwerk mit einer Gangreserve von 60 Stunden wird von oben durch ein entspiegeltes Saphirglas geschützt. Ein echtes Highlight stellt auch der Gehäuseboden dar. Dieser ist offen gehalten und lässt somit einen Blick auf das mit einem Genfer Siegel versehen Uhrwerk zu. Nicht zuletzt das Armband der Chopard L.U.C 1963 sorgt für eine abgerundete Optik. Das handgenähte Band kommt mit doppelter Farbgebung. So schaut der Träger von oben auf braunes Alligatorleder herab, während die Innenseite in einem angenehmen Cognac-Farbton erscheint.

Eine besondere Uhr zum Firmenjubiläum

Dieser neue Chronometer der Traditionsmanufaktur aus Genf ist nicht der erste, der unter dem Namen L.U.C erscheint. Die Buchstaben stehen für die Initialen des Unternehmensgründers Louis-Ulysse Chopard, der im Jahr 1860 mit der Herstellung der edlen Uhren begann. Anlass für die erneute Auflage einer L.U.C ist die Übernahme der Manufaktur durch die Familie Scheufele im Jahr 1964. 2014 wird nun also das 50-jährige Firmenjubiläum begangen, welches diese Schönheit zu Tage brachte.

Eile ist geboten!

Chopard beweist mit der L.U.C 1963 eindrucksvoll, dass auch eine Uhr ohne Komplikation durchaus mit ihrem Design zu überzeugen weiß. Aufgrund ihres besonderen Entstehungshintergrundes ist die Schweizer Uhr sowohl in der Version Roségold (29.010 Euro), als auch in der Platinvariante (34.300 Euro.) auf jeweils nur 50 Stück limitiert.