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Im Gespräch mit Editionskünstlerin und Fotografin Sarah Johanna Eick haben wir mehr über ihre Arbeitsweise und ihr künstlerisches Werk erfahren.

Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Durch das Malen und meinen Vater, der auch Fotograf war. Die Kamera wurde mir sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Als Kind habe ich ihn oft begleitet. Es schlagen wirklich beide Seelen in meiner Brust, die Malerei und die Fotografie. Vielleicht wirken meine Bilder daher so „gemalt“, wie ich es öfters höre.

Ist das für Ihre Fotografie kennzeichnend?

Ja, meine Bilder haben definitiv etwas Malerisches. Einen Teil meiner USA-Bilder habe ich ganz bewusst mit abgelaufenen Filmmaterial fotografiert. Dass verstärkt diesen malerischen Effekt.

Wie entstehen die Ideen für Ihre fotografischen Projekte?

Die Ideen kommen meistens unverhofft beim morgendlichen Kaffee, auf meinen Reisen oder beim Gang durch die Stadt. Ich laufe sehr gerne, gerade durch Berlin. Freunde schmunzeln über mich, weil ich meist meine schwere Fototasche dabei habe. Außerdem führe ich ein Fototagebuch, aus dem manchmal gute Ideen entspringen. Aber wie es bei jeder guten Idee ist, sie muss reifen. Und irgendwann spüre ich diese Notwendigkeit, die ein oder andere Idee umzusetzen.

Was war Ihre schönste fotografische Begegnung?

Oh, da gibt es so viele schöne… Aber sicherlich gehört mein allererster Abzug in der Dunkelkammer auch dazu.

Welches Bild aus dieser Bildauswahl ist Ihr Favorit und warum?

Das Bild mit der Hand gefällt mir – auch weil es aus meiner Serie „Freitag, Samstag, Sonntag“ stammt. Ich verbrachte damals ein sehr glückliches Wochenende in Los Angeles, was ich versucht habe in meinen Bildern umzusetzen.

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