Mit dem 55VH7B stellt LG einen neuen Weltrekord auf

„Wozu überhaupt noch einen Rahmen benutzen?“ dachten sich die Entwickler des südkoreanischen Herstellers LG und schufen die neue VH7B-Serie. Mit einem umlaufenden Rahmen, der gerade einmal hauchzarte 0,9 Millimeter stark ist, konnte der Technikkonzern so einen neuen Weltrekord aufstellen. Die wahre Stärke dieser ultradünnen Rahmen zeigt sich allerdings erst, wenn man mehrere dieser imposanten Bildschirme aneinanderreiht: Mit einem Abstand zwischen den Displays von nur 1,8 Millimetern entsteht ein geradezu verschmelzendes Bild, die Rahmen lassen sich mit dem menschlichen Auge kaum mehr wahrnehmen. Natürlich ist das kein Zufall, die Fernseher wurden extra für diesen spezifischen Gebrauch konzipiert, und so kommen sie überdies mit einer Funktion, welche die Bildlücke intelligent weiter schrumpfen lässt. Ein Algorithmus stellt sicher, dass alle Bildschirme im Verbund mit ihren jeweiligen Einzelbildern ein passend synchronisiertes und harmonisches Gesamtbild erzeugen. Objekte, die sich in Rahmennähe befinden, werden automatisch angepasst. Dadurch entsteht auch garantiert ein authentisches Leinwandfeeling.
Längst sind moderne Fernseher aber keine bloßen Fernseher mehr, wie man sie noch vor etwa einem Jahrzehnt kannte. Eine integrierte System-on-a-Chip Systemarchitektur verwandelt die heimische Glotze geradezu in einen leistungsfähigen Desktop-PC, der mit seinem 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor, einem 550-MHz-Grafikchip, 8 Gigabyte internem Speicher und 2,5 Gigabyte DDR3-RAM zur Multimediazentrale des Wohnzimmers wird. Vorbei sind die Zeiten, in denen man zwingend einen kleinen Rechner oder eine Konsole anstöpseln musste, um auch nur die anspruchslosesten Videos am Fernseher sehen zu können. LAN oder USB ist alles, was der Fernseher heutzutage noch braucht, um Medien zu beziehen.
Als Betriebssystem fungiert bei LG-Fernsehern webOS 2.0. Das linuxbasierte Betriebssystem ermöglicht es, Displayinhalte mit leicht bedienbaren Tools eigenständig zusammenzustellen, findigere Nutzer können mit dem Software Developer Kit sogar ganze Apps auf Basis unterschiedlicher Betriebssysteme wie zum Beispiel Windows, Mac OS X und eben auch Linux selber schreiben.
Selbstverständlich bleibt bei alledem die Bildqualität nicht auf der Strecke. Bei einer Bildschirmdiagonale von 55 Zoll erzeugen die 55VH7B-Bildschirme bis zu 700 Candela auf jeden Quadratmeter. Eine LED-Hintergrundbeleuchtung und Video Image Creation Technologie garantieren eine gleichmäßige Leuchtkraft über alle Displays, die zu einer Videowand verschaltet wurden. Mithilfe eines smarten Algorithmus werden Unterschiede in Helligkeit und Farbe kompensiert und zwischen den Bildschirmen wird eine einheitliche Qualität hinsichtlich des Weißabgleiches erreicht. Der weite Betrachtungswinkel bewirkt einen gleichmäßig kontrastreichen Bildeindruck auch bei sehr großflächigen Videowänden. Selbst mehr als vier Bildschirme übereinander liefern daher noch ein gleichbleibend brillantes und messerscharfes Bild.
Wer sich selber davon überzeugen möchte, kann sich die LG 55VH7B für einen Stückpreis von 8.249 Euro direkt bestellen. Bei dem Preis steht der riesigen Videowand doch nichts mehr im Wege.