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Hi-Fi im 21. Jahrhundert

Schallplattenspieler, CD-Player, Radio, MP3-Player – es gibt mittlerweile unfassbar viele Möglichkeiten der Musikwiedergabe. In Zeiten, in denen riesige Mengen an Musikdaten auf kleinen Geräten wie beispielsweise einem iPod oder iPad gespeichert werden können reicht es vollkommen aus, nur noch ein kleines Abspielgerät im heimischen Wohnzimmer stehen zu haben. Meist sind das klein gehaltene Docking-Stations, die über einen Verstärker mit den Boxen verbunden werden. So lässt sich das Wohnzimmer zu jederzeit mit der Lieblingsmelodie beschallen.

Musikalische Aussichtsplattform

Der Franzose Jean Michel Jarre ist nicht nur wegen seiner etwa 80 Millionen verkauften Tonträger bekannt, sondern auch für seine ganz speziellen Hi-Fi-Designs. So hat auch er sich dem Thema einer iPod-Docking-Station angenommen und zusammen mit seiner Firma Jarre Technologies eine wirklich außergewöhnliche gebaut. Wer sich eine dieser von Hand gefertigten Einzelstücke ins Wohnzimmer holen möchte, der muss leider einige Voraussetzungen erfüllen. Der erste Punkt wäre selbstverständlich das Bereitstellen der nötigen finanziellen Mittel von 399.000 Euro. Klingt viel, ist viel, aber in Anbetracht der erbrachten Leistung doch wieder einigermaßen logisch. Der zweite zu erfüllende Punkt wäre eine Deckenhöhe von nahezu vier Metern. Die Docking-Station gilt mit ihren 3,40 Metern als die höchste der Welt. Außerdem sollte der zu beschallende Raum schon eine gewisse Größe haben, schließlich sollen die 10.000 Watt Leistung auch einen gebührenden Rahmen finden. Das in seinem Aussehen, einem überdimensionierten Heizpilz ähnelndem Hightech-Gerät ist komplett in Chrom gehalten. Zwischen seinem Fuß, der dem 395 Kilo schweren Koloss Halt gibt und den Boxen befindest sich ein optischen schöner, transparenter Glaszylinder. Über eine Leiter erklimmt der Nutzer seine neue Anlage und bringt auf ihrer Spitze seinen iPod an. Selbstverständlich können neben diversen Apple-Geräten auch noch andere hochpreisige Marken eingesetzt werden. Zusätzlich wurde ein Stereo Mini Jack, XLR Line Level und ein USB-Port integriert.

Vielseitig einsetzbar?

Der Turm, der in Chrom, Schwarz und Weiß erhältlich ist, beherbergt in seinem Inneren einen 5-Kanal Verstärker, der in einem Frequenzbereich von 25Hz bis 20kHz. An der Unterseite befindet sich ein Subwoofer mit einer Leistung von 4.000 Watt sowie zwei Mid-Range Lautsprecher mit 1.600 Watt. Zwei weitere High-Range Lautsprecher bringen zusätzliche 1.400 Watt ins Wohnzimmer. Nach eingegangener Bestellung muss der audiophile Kunde circa sechs Monate auf seine Docking-Station warten. Ist diese dann zu Hause angekommen, lässt sie sich mit Sicherheit vielseitig einsetzen. Wer zum Beispiel nicht über eine Deckenhöhe von vier Metern verfügt, verfrachtet den AeroDream One einfach vor den Pool. Zum kräftigen Sound macht er bestimmt auch als Sprungturm eine gute Figur, die richtige Größe hätte er ja.