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Lehmitz – Ein Stück Familientradition in Hamburg

Jede Zeit hat ihr „In“-Getränk. Waren es die letzten Jahre vor allem Single Malt Whiskys, über die man sich in gut ausgewählten Bars erfreute ist zuletzt ein neues Destillat stark im Kommen. Die Rede ist von Gin! Während die ursprünglich in London beheimatete Spirituose traditionell eher von älteren, englischen Damen konsumiert wurde, avanciert Gin dieser Tage zum absoluten Bar-Highlight. Ob als Longdrink mit Tonic-Water, im Cocktail oder im klassischen Martini – „Gin ist In“. Dazu beigetragen haben vor allem Hersteller wie Hendricks aus Schottland oder die zum Bacardi-Konzern gehörende Marke Bombay Sapphire. Durch geschickte Marketingkonzepte und hohe Qualitätstandards haben sie es geschafft, eine breite Masse wieder für das alte Getränk zu begeistern.

„Botanicals“ bringen das gewisse Etwas

Generell besteht Gin aus einer Destillation von Neutralalkohol. Das ist tatsächlich so unspektakulär wie es klingt. Seine unverwechselbare Note bekommt er erst durch die Zugabe von Aromen. Diese „Botanicals“ reichen von Zitrone über Rosenblätter bin hin zu Koriander und Wacholderbeeren, dem Grundbestandteil von Gin. Insgesamt gibt es bis zu 120 verschiedene Zutaten, die den Geschmack des Destillates beeinflussen können. Bei der Mazeration, dem Kaltauszug, werden die Aromen zerkleinert oder ausgepresst, dem Alkohol zugeführt und für mehrere Wochen eingelegt. Dadurch geben die Aromen ihren unverwechselbaren Geschmack an den Alkohol ab. Nach der Lagerung wird der Gin gefiltert, verdünnt und abschließend in Flaschen abgefüllt. Dies ist nur eine von drei Aromatisierungsmöglichkeiten für Gin.

Unbekannte Schätze entdecken

Bekannt sind heute vor allem die bereits erwähnten große Destillen. Wer sich jedoch etwas Abseits der stark umworbenen Marken umsieht, kann auch bei kleineren Destillen und Familienunternehmen wahre Schätze entdecken. Einer dieser Schätze liegt in Hamburg vergraben. Die Spirituosen Manufaktur Lehmitz bringt in diesem Jahr einen Gin nach altem Familienrezept auf den Markt. Produziert wird dieser mit einer sanften Wacholderbeernote in der Lüneburger Heide. Auch Auszüge von Rosen und einer Zitrusnote lassen sich herausschmecken. Wer es etwas klassischer mag, der entscheidet sich für eine Brandy. Dieser wird nach über vierjähriger Lagerzeit nahe der französischen Stadt Cognac abgefüllt und bietet einen weich-harmonischen Geschmack.

Wer sich aber dem aktuellen Trend hingeben möchte, der probiert einen Schluck des echten Hamburger Gins. Dieser ist hier für einen Preis von 18,95 Euro für 0,7 Liter erhältlich und wurde bereits bei vielen Verkostungen in seinem Preissegment zu Sieger erkoren.