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Früher waren Garnelen, auch Shrimps oder Krabben genannt Sinnbild für unerreichbaren Luxus. Garnelen-Cocktail und teurer Champagner, das gab es höchstens an den Stehempfängen der High-Society. Heutzutage kann man das „rote Gold aus dem Meer“ auch in Feinkostläden oder auf Fischmärkten zu moderaten Preisen kaufen. Das zarte Garnelenfleisch ist sowohl warm als auch kalt ein Genuss. Garnelen lassen sich vielseitig zubereiten. Vor allem große Garnelen werden gerne gegrillt oder gebraten, die kleineren Exemplare eignen sich für Pasta-Gerichte, Salate oder Suppen.

Eiweißreiche Delikatesse mit einzigartigen Geschmack.

Man sollte sich von den unterschiedlichen Bezeichnungen für Garnelen nicht verwirren lassen. So werden z.B. Riesengarnelen auf Englisch als „Prawns“ bezeichnet, und die besonders großen Exemplare heißen „Tiger“-Garnelen, „King“-Garnelen oder „Jumbo“-Garnelen. Die kleineren Variationen nennt man hierzulande Shrimps. Gelegentlich kommt die leckere Delikatesse auch unter den Namen „Scampi“ auf den Teller, jedoch trifft das nicht zu. Der Scampi gehört nicht zu den Garnelen sondern zu der Familie der Hummer und ist die italienische Bezeichnung für Kaisergranat. Kleine Sandgarnelen die in der Nord- und Ostsee gefangen werden bezeichnet man als Krabben, diese werden in Feinkostsalate verarbeitet und eignen sich am besten für einen Shrimps oder Krabben-Cocktail.

Tiefsee/Eismeergarnele als absolutes Highlight.

Diese Garnelenart wächst in bis zu 700 Meter tiefen und salzhaltigen Gewässern auf. Ihr Fleisch ist im Vergleich zu Warmwassergarnelen besonders schmackhaft. Je salzhaltiger das Wasser, desto kräftiger der Geschmack. Süßwasser-Garnelen hingegen verderben leider sehr schnell und werden daher nur tiefgefroren angeboten. Und nicht vergessen, nur Garnelen mit Schale und direkt vom Kutter sind frei von Konservierungsstoffen.

Rezept für Feinschmecker – Garnelen aus dem Backofen.

Und so wird’s gemacht:

Zunächst gibt man die Garnelen (ungeschält) in einen Topf und bedeckt sie mit Wasser, dem man einen EL Essig und eine Prise Salz beigibt. Darin kocht man sie 10 Minuten lang, nimmt dann den Topf vom Herd und schält die Garnelen sobald sie kühl genug geworden sind.

Dann stellt man einen Topf mit Pflanzenöl auf und gibt der Reihe nach die fein gehackten Zwiebeln und geschnittenen Peperoni dazu. Sobald Zwiebel und Peperoni glasig gedünstet sind, gibt man die geschälten und klein gewürfelten Tomaten und die in Scheiben geschnittenen Champignons mit den geschälten Garnelen in den Topf. Die Butter und geschnittenen Knoblauchzehen hinzufügen und alles ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Anschließend verteilt man den Inhalt des Topfes in den feuerfesten Tonschalen und fügt jeweils ein Lorbeerblatt hinzu. Zum Schluss noch Käse (Gouda, Emmentaler oder Kasar aus dem türkischen Laden) darüber reiben, und die Tonschalen zum Überbacken bei 220 Grad in den Ofen schieben bis der Käse verlaufen ist und das Gericht heftig kocht. Danach kann das Festmahl serviert werden.

Die Zutaten (für 4 Personen)
1 kg Garnelen
50 ml Pflanzenöl
500 gr Champignons (frische)
3 Tomaten
2 Zwiebeln
50 gr Butter
4 Peperoni (leicht scharf)
2 Knoblauchzehen
200 gr Geriebener (Gauda, Emmentaler oder Kasar aus dem türkischen Laden)
4 Lorbeerblätter
1 Prise Paprikapulver (leicht scharf)
1 Prise Salz